metalabor Blog

  • Das Gespenst der künstlerischen Autonomie

    Während Künstler:innen darüber streiten, ob ihr Werk „KI-frei“ ist, generieren autonome Waffen Todeslisten. Die Debatte um künstlerische Autonomie ist ein Zwergenaufstand – eine Ablenkung von Tech-Feudalismus, Neokolonialismus und der globalen Unterklasse der Datenproletarier. Ein Furz im Wind.

  • Systemisches Gaslighting

    Systemisches Gaslighting ist kein Bug, sondern ein Feature. Gitta Peyns FORMWELT-Analyse trifft auf Miranda Frickers epistemische Ungerechtigkeit und Byung-Chul Hans Psychopolitik: Wie Konditionierung uns beibringt, unserer Wahrnehmung zu misstrauen – und warum neurodiverse Menschen die Sensoren sind, nicht die Gestörten.

  • Die Universalismen der Anderen

    Wer den Anderen die Fähigkeit zum Universalismus abspricht, reproduziert koloniale Logik. Die Drift durch Laozi, Ubuntu, Mengzi und Dussel zeigt: Der Westen hat kein Monopol auf universelle Ansprüche. Die Menschenrechte sind legitimiert durch Kämpfe, nicht durch Unterschriften kolonialer Staatskonstrukte.